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Die Veranstaltungen der letzten 180 Tage sind auch als Podcast verfügbar. Informationen dazu gibt es hier.

Vom technischen Standpunkt aus betrachtet, kommt die bei den Bürgern beliebte „Energiewende“ weg von Atomkraft, Kohle, Öl und Gas hin zu den erneuerbaren Energiequellen gut voran: Windräder, Solarkollektoren und Biogasanlagen produzieren heute schon mehr Strom, ersetzen also schon mehr konventionelle Energieträger als ursprünglich geplant.

Ausgerechnet der gute Fortschritt macht nun Probleme. Das verrät, dass die technische Umstellung der Energieversorgung unter ganz anderen Berechnungen und Zielvorgaben steht als bloß der Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen. Die wäre ja auf gutem Weg.

Ort: 
Nürnberg
Datum: 
Donnerstag, 5. Juni 2014

Historiker halten bei allen Gegenständen die immer gleiche Bestimmung fest, Produkt der Geschichte zu sein. „Die Geschichtswissenschaft gründet auf der Überzeugung, dass die Gegenwart aus der Vergangenheit hervorgeht”, heißt es. Das Wesen der Dinge liegt damit in ihrem Bewirktsein durch Anderes, Früheres. Ein Historiker will „die gegenwärtige Welt als historisch gewordene erklären“. Die Kardinalfrage des Historikers lautet: Wie ist es zum Gegenstand meines Interesses gekommen? Eine geschichtliche Erklärung liegt immer in der Entstehung. Ursache ist immer der Ursprung. Geschichte ist für einen Historiker nicht das, was erklärt werden soll, sondern das, womit alles erklärt werden muss. Es geht nicht um die Erklärung geschichtlicher Phänomene, sondern um die geschichtliche Erklärung der Phänomene.

Ort: 
Erlangen
Datum: 
Donnerstag, 22. Mai 2014
Gliederung:
 
1. Die „friedliche Eroberung“ der Ukraine durch die EU
2. Die Antwort Russlands
3. Neue Feindschaft braucht Feindbild: Das „System Putin“
4. Diskussion Teil1
5. Diskussion Teil2
6. Diskussion Teil3
Ort: 
Regensburg
Datum: 
Mittwoch, 14. Mai 2014

Gliederung des Vortrages:

0 Die hohen Titel und die wirklichen politischen Ziele nationaler Energiepolitik
Woran man sich bei deutscher Energiewendepropaganda halten sollte
I Die Ziele nationaler Energiepolitik - Versorgung des nationalen Kapitalismus: ein Offenbarungseid über den Gegensatz von Versorgung und Geschäft
II Die staatliche Energiepolitik - Der Staat macht's möglich: Versorgung fürs Geschäft und durchs Geschäfts – eine politische Daueraufgabe von der Kohle bis zum Atomstrom
Ort: 
München
Datum: 
Dienstag, 13. Mai 2014

Es funktioniert auf Ansage: In ihren feierlichen Reden zum Jahreswechsel haben Kanzlerin und Bundespräsident festgestellt, Deutschland sei einfach zu groß, um bei internationalen Krisen eine untergeordnete Rolle zu spielen, und sie haben „mehr deutsche Verantwortung“ und aktiveres Eingreifen angekündigt. Wenige Monate später haben sie in der Ukraine die – nach eigener Auskunft – schlimmste Krise in Europa seit dem Mauerfall vom Zaun gebrochen; so schlimm, dass manche von einem neuen kalten oder gar heißen Krieg warnen. Schuld daran ist, wie stets, die andere Seite: Erst der ukrainische Präsident Janukowitsch, der seine Unterschrift unter das Assoziationsabkommen mit der EU verweigert hat, dann die russischsprachigen Landesteile im Süden und Osten der Ukraine, schließlich und vor allem Putins Russland.

Ort: 
Bremen
Datum: 
Dienstag, 25. März 2014

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