Schon wieder eine große Gesundheitsreform - Das Gesundheitswesen im Kapitalismus: unentbehrlich, eine Wachstumsbranche, immer zu teuer
Der deutsche Staat, ein Weltwirtschaftszentrum, rühmt sich für sein Gesundheitswesen. Er lässt sein Volk von der Zeugung bis zur Beerdigung medizinisch betreuen. Das zeigt seine Interessiertheit an leistungsfähigen Menschen. Und die Menschen selbst sind nicht nur ungern krank und lieber gesund - was auch sonst? -, sie kennen einen unentbehrlichen Bedarf an medizinischer Betreuung: Man muss leistungsfähig sein in der kapitalistischen Konkurrenz um Stellen und Verdienst, Krankheiten stellen sich auch mit Impfung, gesundheitlicher Betreuung und gesundheitsbewusster Lebensführung ein - und diese Unterbrechung der Leistungsfähigkeit kann man sich nicht leisten.