Archiv der Vorträge

Das Proletariat

Datum
Ort
Bremen
Veranstalter
Argudiss
Dozent
Gastreferenten der Zeitschrift GegenStandpunkt

Nichts könnte unzeitgemäßer sein, als heutzutage vom Proletariat zu reden. So etwas mag es früher einmal gegeben haben – im Manchester-Kapitalismus, im Kaiserreich, vielleicht noch vor Hitler; aber das ist Ewigkeiten her. Inzwischen kann die Sozialwissenschaft keine Arbeiterklasse mehr entdecken - schon wegen der vielfältigen Lebenslagen, in die es die „abhängig Beschäftigten“ verschlägt. Sie vor allem, die mit dem Fremdwort einmal gemeint waren, weisen den „Proletarier“ als eine Beleidigung zurück, die sich ehrbare Steuerzahler und Arbeitsplatzbesitzer nicht bieten lassen müssen. Sogar als Schimpfwort für sozial minderwertige und rohe Zeitgenossen, die nicht in die gute Gesellschaft passen, ist der „Prolet“ weitgehend ausgestorben.

Hochschule im Dienst von Staats- und Geldmacht

Datum
Ort
Hamburg
Veranstalter
Gegenargumente Hamburg
Dozent
Gastreferenten der Zeitschrift GegenStandpunkt

Einschließlich einer Kritik des studentischen Protestes gegen die Hochschulreform (2002)

Veranstalter: Gegenargumente Hamburg

Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:

Artikel im Archiv vom GegenStandpunkt-Verlag

Das höhere Bildungswesen im Kapitalismus: Ausbildung und Einbildung der Elite BWL -VWL - Jura – Soziale von argudiss

Interview mit Peter Decker zum Buch "Das Proletariat"

Datum
Ort
Frankfurt
Dozent
Peter Decker

Gliederung des Interviews:

  • Was ist Lohnarbeit?
  • Was ist heute anders als in Manchester?
  • Wohin führt der Kampf um Rechte?
  • Wohin führt der Lohnkampf?
  • Was ist der Arbeiter heute?
  • Was bringt dem Arbeiter die Eingliederung in die Gesellschaft?
  • Die Alternative zur Marktwirtschaft?

Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:

Das Buch Politisch emanzipiert – Sozial diszipliniert – Global ausgenutzt – Nationalistisch verdorben Das Proletariat Die große Karriere der lohnarbeitenden Klasse kommt an ihr gerechtes Ende beim GegenStandpunkt-Verlag

Demokratie: Die Herrschaftsform des Kapitalismus unter reger Volksbeteiligung

Datum
Ort
Bielefeld
Veranstalter
unbekannt
Dozent
Margaret Wirth

Die Demokratie erfreut sich allgemeiner Wertschätzung. “Demokratisch” zu sein, ist das höchste Lob, das hiesigen politischen Verhältnissen erteilt werden kann. “Undemokratisch” ist ein unbefragtes Schimpfwort; so will sich keiner nennen lassen. Als gute Demokratie unterscheidet sich der heutige deutsche Staat von seinem verbrecherischen Vorgänger und von den Verhältnissen in der ehemaligen DDR. Demokratie ist die Form der Herrschaft, die anderen Völkern gelegentlich fehlt, die ihnen unbedingt gebracht werden muß. Wer an den politischen Verhältnissen Kritik übt, die in der Demokratie herrschen, der gerät schnell in den Verdacht, einer Gewaltherrschaft das Wort reden zu wollen. Diese Wertschätzung hat gewisse Eigentümlichkeiten an sich.

Die erste ist: